Der 13-jährige Jochen hat keine Freunde. Den neuen Lebensgefährten
seiner Mutter akzeptiert er nicht und da sie berufstätig ist, ist Jochen
oft allein. Er sehnt sich nach Freundschaft, Aufmerksamkeit und Geborgenheit. Als er aus
Frust und Langeweile zu klauen beginnt, trifft er auf einem seiner Kaufhaus-Streifzüge
seinem coolen Mitschüler Alex. Dieser drängt ihn, einen MP3-Player zu
stehlen und prompt wird Jochen erwischt.
Seine Mutter ist ratlos. Sie weiß nicht, wie Sie mit ihrem Sohn umgehen soll und gibt ihn –
auch unter dem Druck ihres neuen Lebensgefährten – in ein Erziehungsheim. Hier erlebt
Jochen den rauen Alltag des Heims. Besonders leidet er unter den derben
Erziehungsmethoden des Erziehers Hamel: Kontrolle Tag und Nacht.
Ein Leben unter ständiger Kontrolle und Unterordnung.
Für Jochen erscheint sowohl sein Verbleib als auch seine Rückkehr nach Hause
ausgeschlossen. Er beschließt, aus dem Heim auszubrechen. Auf einem zerstörerischen
Streifzug durch die Stadt eskaliert die Situation...